13.04.2017

Spanabhebende Bearbeitung (Zerspanung)

Blick in eine Drehmaschine Die drei Bearbeitungsprozesse werden als Drehen, Bohren und Fräsen bezeichnet. Andere Bearbeitungsmethoden fallen in verschiedene Kategorien, sie umfassen den Werkzeugbau, den Formenbau und die Komponentenmontage.
Drehen bezeichnet alle Bearbeitungsvorgänge, bei denen sich das Werkstück dreht als primäre Methode des beweglichen Metalls gegenüber dem Schneidwerkzeug. Drehmaschinen sind die vorwiegend beim Drehen verwendeten Werkzeugmaschinen.
Fräsen ist eine Bearbeitung, bei der sich das Schneidwerkzeug dreht, um Material vom Werkstück abzutragen und das Werkstück in die gewünschte Form zu bringen. Fräsmaschinen und insbesondere 5-Achs-Fräsen sind dabei die hauptsächlich eingesetzten Werkzeugmaschinen.
Bohren wird zur Herstellung von Löchern verwendet, indem eine rotierende Schneidvorrichtung mit Schneiden am unteren Ende den Span vom Werkstück abtragen. Bohrarbeiten erfolgen vorwiegend in Bohrmaschinen, können aber auch mit modernen Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen oder auch mit Fräsmaschinen vorgenommen werden.
Jede Bearbeitung von Rohmaterial erfordert die spanabhebende Entfernung von Material, um das Endprodukt herzustellen. Das fertige Produkt muss den technischen Zeichnungen oder Bauplänen exakt entsprechen und alle geforderten Spezifikationen der hochpräzisen Zerspanungstechniken erfüllen. Zum Beispiel kann es erforderlich sein, dass ein Werkstück einen bestimmten Außendurchmesser erhält. Die Drehmaschine kann dann verwendet werden, um den Durchmesser durch Abdrehen eines Werkstücks aus Metall oder Kunststoff zu verringern, so dass eine glatte, runde Oberfläche passend zum entsprechenden Durchmesser und von hoher Oberflächengüte entsteht. Auch ein Bohrer kann verwendet werden, um eine zylindrische Bohrung einzubringen.
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